Einsatz von Ernährungsmedizin bei Cushing

In der Ernährungsmedizin werden vollständig oder ergänzend bilanzierte Diäten für bestimmte medizinische Indikationen eingesetzt, um gezielt den entgleisten Stoffwechsel zu modifizieren. Hierbei kommen bedarfsgerecht kombinierte (Mikro-)Nährstoffe auf orthomolekularmedizinischer Basis und andere bioaktive Substanzen, wie z. B. sekundäre Pflanzenstoffe mit zum Teil pharmakologischer Wirkung zum Einsatz.

Mikronährstoffe sind wichtige Bausteine für funktionierende Stoffwechselprozesse. Sekundäre Pflanzenstoffe dienen den Pflanzen u. a. zur Abwehr von Krankheitserregern. Gleichzeitig können sie viele Funktionen im Organismus positiv beeinflussen und spielen deshalb eine wichtige Rolle in der Ernährungsmedizin.

Daher ist die Fütterung der Schlüssel zur Gesunderhaltung des Organismus. Denn durch Vorbeugung bzw. den Ausgleich von (Mikro-)Nährstoff-Dysbalancen, wie sie bei ECS auftreten, werden ernährungsmedizinische Wirkungen erzielt und Stoffwechselstörungen vorgebeugt.

So werden lebensnotwendige Stoffwechselprozesse reguliert, Selbstheilungskräfte aktiviert und die Gesundheit nachhaltig verbessert.

Zum Weiterlesen: Tipps für diätetische Maßnahmen bzw. Fütterung beim Equinen Cushing Syndrom (ECS, PPID)

Nährstoffausgleich

Die äußerst komplexe Stoffwechsellage mit ihrer vielschichtigen Ausprägung an Symptomen bedingt eine individuelle und an die jeweilige Stoffwechselsituation angepasste Fütterung zur Unterstützung des Dysbalance-Ausgleichs.

Generell haben Pferde mit ECS aufgrund der katabolen Stoffwechsellage einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen und anderen bioaktiven Substanzen. Eine den Bedürfnissen angepasste Grundfütterung ist empfehlenswert. Zur konkreten Reduktion der Stressreaktionen und zur Steigerung der Vitalität des Pferdes ist der Einsatz von navalis corticosal® als ergänzend bilanzierte Diät für den Ausgleich dieser Nährstoff-Dysbalancen ideal.